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  • Funfiles 10:35 am 30. October 2019 Permalink | Antwort  

    Dutzende Klauseln in Sky-Verträgen rechtswidrig! 

    Laut einem Urteil des Obersten Gerichtshofes Wien sind 27 Klauseln in den Vertragsbestimmungen bei Sky Österreich Fernsehen GmbH rechtswidrig. Der Verein für Konsumenteninformation hatte im Auftrag der Arbeiterkammer Oberösterreich geklagt. Vor allem sei es um die Geschäftspraktiken von Sky gegangen, teilte die AK OÖ mit.

    So habe es laut Arbeiterkammer zahlreiche Beschwerden bezüglich der telefonischen Kundenwerbung gegeben. Sky war davon ausgegangen, dass telefonisch geworbene Zuseher einen gültigen Vertrag abgeschlossen haben, ohne diesen schriftlich zu unterzeichnen.

    Der OGH bestätigte nun die Rechtsansicht der AK OÖ, dass es einer schriftlichen Zustimmung bedürfe. Kunden, die nur per Telefon einen Vertrag abgeschlossen haben, könnten demnach bisher bezahlte Entgelte zurückfordern. Die AK OÖ stellte dafür einen Musterbrief zur Verfügung, der im Internet zum Download bereitsteht.


    Zu den laut OGH nicht rechtskonformen Klauseln zählten unter anderem, dass ältere Verträge nicht erst nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit nur alle zwölf Monate gekündigt werden können, sondern jederzeit nach Ablauf der Mindestfrist.

    Auch Kosten wurden beanstandet, die Sky in Rechnung stellte, wenn ein Leih-Receiver in nicht ordnungsgemäßen Zustand zurückgesendet wurde oder eine Vertragsstrafe in Höhe von 1000 Euro, die bei einer vertragswidrigen Nutzung der SmartCard vom Entertainment-Unternehmen verhängt worden war.

    Quelle: Krone

     
  • Funfiles 10:00 am 29. October 2019 Permalink | Antwort  

    SKY Transponder seit 21.10. dunkel 

    Seit heute ist der Sky Transponder
    11914 h
    27500
    9/10

    komplett dunkel.

    Folgende Sender sind von der Umstellung betroffen:

    Sky Atlantic HD
    Sky Cinema Hits HD
    Blue Movie Info (Portal)
    Bommerang
    Crime + Investigation
    Cartoon Network
    Eurosport 2 HD
    E! Entertainment HD
    13th Street HD
    TNT Comedy HD
    Fox HD
    SYFY HD
    Sky Cinema +1 HD
    Sky Cinema +24 HD
    Spiegel TV Wissen
    Net Geo HD
    History HD
    Sky Cinema Halloween HD
    Sky Sport Bundesliga 1 HD
    Motorvision

    Die SD-Sender funktionieren weiterhin

     
  • Funfiles 13:58 am 17. October 2019 Permalink | Antwort  

    Share-Online.biz: Polizei macht Filehoster dicht 

    Irgendwas ist beim populären Filehoster Share-Online.biz geschehen, denn nicht nur Uploader beschwerten sich am Mittwoch in immer größerer Anzahl über Probleme. Am Donnerstag liegen nun die Informationen vor, was genau da passiert ist. Deutsche Behörden haben den Hoster wegen der illegalen Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Inhalten vom Netz genommen. Wie die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen, GVU, am Donnerstag mitteilt , erfolgte am Mittwoch die Durchsuchung von Wohn- und Geschäftsräumen durch die Polizei in Deutschland, den Niederlanden und in Frankreich. Um 14 Uhr wurde dann schließlich Share-Online.biz vom Netz genommen.

    An den Ermittlungen und Maßnahmen waren unter anderem die Cybercrime-Spezialisten der Staatsanwaltschaft Köln und des Polizeipräsidiums Aachen beteiligt. Anlass des Verfahrens war ein Strafantrag, den die GVU bereits im Jahr 2017 eingereicht hatte. „Wo bisher alle straf- und zivilrechtlichen Ansätze diverser Akteure ins Leere zu laufen schienen, konnte die GVU nun einen bahnbrechenden Erfolg für ihre Mitglieder und die Kreativwirtschaft insgesamt erzielen“, teilt die GVU mit.

    Betreiber verdienten über 50 Millionen Euro

    Bei den Razzien am Mittwoch konnten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial sichern. Den drei Beschuldigten im Alter von 40, 48 und 54 Jahren wird die „Beihilfe zur gewerbsmäßigen unerlaubten Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke“ in einer Vielzahl von Fällen vorgeworfen. Aufgrund der Arbeitsweise sei Share-Online.biz vor allem in der Piraterie-Szene beliebt gewesen. Aus einschlägigen Foren wurden Links verbreitet, die zu urheberrechtlich geschützten Inhalten führten, die sich auf Servern von Share-Online.biz befanden. Um die Identifizierung der Downloads für Rechteinhaber zu erschweren, setzte der Dienst einen eigenen Link-Verschlüsselungsdienst namens Share-Links ein.

    Vor einer rechtlichen Verfolgung versuchten sich die Betreiber zu drücken, indem sie den Firmensitz offiziell nach Belize verlegten. Zwischen 2008 und 2017 sollen die Betreiber über ihren Filehoster-Dienst über 50 Millionen Euro verdient haben – nicht zuletzt also auch auf Kosten der Rechteinhaber. Die Serverkapazität habe im zweistelligen Petabyte-Bereich gelegen.

    Illegale Downloads landeten immer wieder auf den Servern

    Die GVU weist darauf hin, dass die Seite von Share-Online.biz bis zu 10 Millionen Besucher monatlich hatte und auf mehreren hundert Servern millionenfach Dateien gehostet wurden. Darunter auch eine Vielzahl von urheberrechtlich geschützten Inhalten. Allein im Jahr 2017 habe die GVU über einen Dienstleister acht Millionen Lösch-Aufforderungen an Share-Online.biz verschickt, um nicht lizenzierte Inhalte von den Servern zu löschen. Der Dienst habe sich damals kooperativ gezeigt, allerdings seien die beanstandeten Inhalte kurze Zeit später wieder verfügbar gewesen.

    „Diese aus dem Takedown-Projekt gewonnenen Erkenntnisse und Daten konnte die GVU der federführenden Staatsanwaltschaft direkt zur Verfügung stellen, um den Vorwurf der Beihilfe zur gewerbsmäßigen Urheberrechtsverletzung zu untermauern. Zusätzlich wurden die staatlichen Ermittler durch spezifische Analysen und exakt dokumentierte Test-Downloads proaktiv von GVU-Mitarbeitern unterstützt“, erklärt die GVU.

    Die GVU-Geschäftsführerin Evelyn Ruttke kommentiert den Erfolg mit den Worten: „Erstmals stehen hier Filehoster-Betreiber im Fokus eines strafrechtlichen Urheberrechts-Verfahrens, weil sie Portalseiten und Foren wie DDL-Warez, Boerse, Movie-Blog und MyGully durch Partnerprogramme und Provisionszahlungen unterstützt und finanziert haben sollen.“

    Die „Luft“ für Personen, die Urheberrechtsverletzungen begehen, werde immer dünner, so Ruttke. Und sie verweist darauf, dass im November 2018 die Mitarbeiter einer Internetwerbeagentur wegen Beihilfe zu gewerbsmäßigen Urheberrechtsverletzungen verurteilt wurden. Das gleiche Schicksal drohe nun auch den Betreibern von Share-online.biz.

    Quelle: PC Welt

     
  • Funfiles 9:31 am 15. October 2019 Permalink | Antwort  

    Amazon wertet wohl auch teils sehr privates Videomaterial aus 

    Es wird nicht nur gelauscht, sondern offenbar auch gefilmt. Bei Amazons Auswertungen seiner Echo-Geräte wurde anscheinend auch Video-Material gesichtet – teils auch aus Schlafzimmern.


    Der Voyeur, den man selbst eingeladen hat. Bei dem, was nach einem merkwürdigen Fetisch klingt, handelt sich um einen ungewollten Nebeneffekt, den Amazons sogenannte Cloud Cams scheinbar mit sich bringen. Wie der US-Finazdienst Bloomberg berichtet, ist die für die Überwachung der Privatssphäre vorgesehene WLAN-Kamera auch Teil der Auswertungen teils sehr privaten Mitschnitte von Amazon-Geräten.

    Die Amazon-Dienste sollen durch die Auswertungen verbessert. Der Versandgigant und auch einige weitere Unternehmen sind deswegen zuletzt stark in die Kritik geraten. Mal davon abgesehen, dass dieses Vorgehen nicht nur moralisch fragwürdig ist – Stichwort Datenschutz.

    In Ländern wie Indien und Rumänien werden die Aufnahmen verarbeitet und wie sich nun herausstellt, werden dabei nicht nur intime Gespräche abgehört, sondern sich auch teils sehr privates Video-Material angeschaut. In den AGB sichert sich Amazon geegn eventuelle Einwände gegen die Auswertungen ab. An anderer Stelle heißt es jedoch, dass nur Kunde selbst sich das Material im Nachhinein nochmals anschauen könnte. Der Umgang mit den Audio-Mitschnitten und laut Bloomberg auch ehemalige Mitarbeiter widersprechen Amazon in diesem Punkt aber.

    Quelle: DF

     
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